60 Kilometer bis zum Frühstück
Um kurz nach 5 Uhr verlasse ich die Lodge mit leerem Magen. Im guten Glauben bald etwas Essbares am Straßenrand zu finden. Pech gehabt. Auf der Straße ist zu dieser Zeit tatsächlich schon viel los. In Liwonde sind die Straßenränder gesäumt von Buden und Straßenhändler, aber ich finde nichts, was um diese Zeit genießbar wäre. Gemüse in allen Variationen, besonders Avocados, Tomaten und Süßkartoffeln. Und die typischen Flohmarktartikel, wie Turnschuhe, Klamotten, Kochgeschirr, Autoteile oder Handys, dass Zeug gibt es überall. Nach mehr als 3 Stunden Fahrzeit treffe ich am Straßenrand auf William, der selbstgemachte Scones verkauft. Da gilt es keine Zeit zu verlieren. Ich hab Kohldampf und die Dinger schmecken fantastisch. Mit William komme ich kurz ins Gespräch. Er erzählt mir, dass er sein Land liebt, und er hier niemals weggehen möchte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Trotz der Armut, und der vielen Probleme in einem Entwicklungsland wie Malawi, sind die Menschen ihrer Heimat zugetan ...








