Auf der Pirsch im Chobe Nationalpark
Nach der schönen Bootsfahrt auf dem Chobe, haben wir heute den gleichnamigen Nationalpark mit unserem Buschcamper durchstreift.
Das Gate liegt nur 7 Kilometer von unserer Lodge entfernt.
Bei der Anmeldung empfängt uns eine unfreundliche und wenig motivierte junge Frau.
Jedes Wort scheint wohl zuviel für sie zu sein.
Sie spult ihren Text zu den Gebühren fürs Auto und zwei Personen ab.
Summasumarum 655 Pula, dass sind über 42€ für die Tageskarte.
Botswana ist kein günstges Reiseland.
Ursprünglich hatten wir geplant auf einem offiziellen Campingplatz im Park zu übernachten, aber die frustrierte Tussi am Schalter wiegelt direkt ab.
Heute ist Sonntag und eine Buchung deshalb nicht möglich.
So gut - so schlecht.
Wir müssen also am Nachmittag den Park wieder verlassen.
Aufs grade Wohl fahren wir also los, um kurz darauf von einem Ranger erklärt zu bekommen, dass wir gegen die Einbahnstraße fahren würden.
Es gäbe eine Oneway Route durch den Park, da auf den schmalen Sandpisten kein Ausweichen im Gegenverkehr möglich ist.
Woher sollen wir das denn bitte wissen???🤪
Also wenden und zurück zum Start.
Jetzt gehts endlich los, auf den tiefen Sandpisten kommt unser Buschcamper so richtig in Stimmung.
Schon nach kurzer Zeit sehen wir die ersten Giraffen im Schatten unter einem Baum stehen.
So geht es weiter, der Park ist voller Wildlife.
In Hauptsache sehen wir Elefanten.
In großen Herden ziehen sie durch die Savanne, um am Chobe River zu baden und zu spielen.
Ich könnte dem Spektakel stundenlang zusehen.
So lange eine gewisse Grenze nicht überschritten wird, sind die Dickhäuter den Mensch sehr zugewandt und überhaupt nicht aggresiv.
Man vergisst ganz leicht, dass man es hier mit einem tonnenschweren Wildtier zu tun hat.
Im Park haben die Tiere ideale Lebensbedingungen.
Selbst jetzt, in der Trockenzeit gibt es noch genügend Wasser und ausreichend Futter.
Unser Besuch im Park endet ziemlich abrupt.
Bei dem Versuch eine Drohne fliegen zu lassen, bekommt Mr. Eastmann Streß mit einem Ranger.
Der Uniformierte macht unmissverständlich klar, dass Drohnen im Park verboten sind und schmeißt uns direkt aus dem Park.
Das hätte man uns auch freundlicher und vorallem vorher sagen können.
Wir wußten das definitiv nicht.
Mir scheint es, als haben die Park-Mitarbeiter die vielen Touris ziemlich satt!
Trotzdem hat es sich mehr als gelohnt den Park zu besuchen.








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