Lekao Lodge - ein Idyll in the middle of nowhere
Der Start in Richtung Süden führt uns heute über eine fünfspurige Autobahn.
Die Mega-Autobahn verläuft zunächst durch die Hauptstadt Pretoria und geht fliessend nach Johannesburg über.
Um 8:30 Uhr morgens tobt hier der Berufsverkehr.
Die Autobahn ist perfekt ausgebaut und gut beschildert.
Am Straßenrand sehen wir Hochhäuser, Industriegebäude und die Leuchtreklame von weltbekannten Firmen.
Ich kann kaum glauben, dass ich hier in Afrika bin.
Nach ca. 50 Kilometern haben wir den Großstadtverkehr hinter uns und es wird deutlich ruhiger auf der Straße.
In Südafrika gibt es das, was sich in Deutschland politisch nicht umsetzen lässt.
Eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung von 120km/h auf Autobahnen.
Wir empfinden das als sehr angenehm.
Es gibt kein Drängeln oder dichtes Auffahren, alle fahren locker und entspannt ihr Tempo.
Staus sind nur kurz und lösen sich schnell auf.
Alle Autobahnen sind mautpflichtig, aber die Gebühren sind sehr moderat.
Für unsere heutige Strecke von 223 Kilometern zahlen wir lediglich 140 Rand, ca 7€.
Gegen Mittag fahren wir von der Autobahn ab.
Über eine 18 kilometerlange Schotterpiste erreichen wir die Lekao Lodge in Mitten vom Nirgendwo.
Ein kleines Paradies mit allem Komfort, abseits der Zivilisation.
Jeder Stellplatz hat ein eigenes Toilettenhäuschen mit Dusche und Grillplatz, inkl. Stromanschluß.
Neben der Rezeption gibt es ein Restaurant, einen Innen- und Außenpool.
Das alles gibt es zum Preis von 400 Rand (21€) für 2 Personen.
Ein echtes Schnäppchen.
Hier unten im Süden sind die Temperaturen erträglicher.
Heute ist der erste Tag an dem wir unter 30 Grad geblieben sind.
Schon Morgen geht es für uns ein stückweit bergauf.
Unser Ziel ist der Golden Gate Nationalpark, der auf 1800 Meter Höhe liegt.



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