Lesotho war sensationell
Nach 4 Tagen haben wir Lesotho, "das Königreich im Himmel", wieder verlassen.
Das Land hat uns begeistert mit seiner Unvollkommenheit und Ursprünglichkeit.
Natur soweit das Auge reicht.
Kleine Dörfer, klatschgrüne Hügel, tiefe Canyons, schroffe Berghänge, Wasserfälle, klare Flüsse und wunderbare Menschen sind uns begegnet.
Die Lebensbedingungen sind nicht einfach für die Bevölkerung.
Defacto gibt es kein Wirtschaftswachstum im Land, und die Arbeitslosigkeit liegt bei 45%!
Das bedeutet, die Menschen leben von der Hand in den Mund.
Wer nichts anbaut und ernten kann, erleidet Hunger.
Trotz der schwierigen Bedingungen sind die Menschen sehr stolz auf ihr kleines Königreich. (Lesotho ist so groß wie Belgien, hat aber nur 2,2 Mio. Einwohner)
Es existiert nur wenig Tourismus und das macht sich überall positiv bemerkbar.
Weder Luxus Resorts noch überteuerte Nobel Lodges sind zu finden.
Es ist ein sehr günstiges Reiseland für anspruchslose Naturliebhaber, die mit den Basics zufrieden sind.
Die Infrastruktur im Land kann herausfordernd sein.
Stromausfälle sind an der Tagesordnung und Trinkwasser gibt es nicht aus dem Hahn.
Schotterpisten und Naturstraßen der übelsten Sorte sind weit verbreitet.
Wir waren definitiv dankbar für unseren Camper mit Bodenfreiheit und Allradantrieb.
Mit einem normalen PKW hätten wir einige schöne Orte nicht erreichen können.
Im Oktober ist hier noch Frühling und wir hatten trotz sehr kalter Nächte, sehr gutes Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad.
Lesotho war ein außergewöhnliches Erlebnis, was mir in Erinnerung bleiben wird.
Nach 4 Stunden Fahrzeit erreichen wir die Grenze zu Südafrika.
Die Ein- und Ausreise Procedur ist easy.
Auf der Cedarberg Guest Farm finden wir einen Stellplatz für die Nacht.
In den nächsten Tagen geht es langsam zurück in Richtung Johannesburg.


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