Welcome to Malawi

Das City Lodge Hotel direkt im Flughafen war seinen Preis wirklich wert.
In aller Ruhe konnte ich mein Rad checken und die Radtaschen packen.
Ganz streßfrei ging es heute morgen um 7 Uhr mit dem Fahrstuhl nach unten, um direkt bei Airlink einzuchecken.
Zum Abschluss der Self Drive Safari gab es dann noch ein opulentes Frühstück am Hotelpool. Man gönnt sich ja sonst nix😆


Dann war aber Schluß mit lustig und unsere Wege trennen sich am Eingang zu den Bording Gates.
Lange Schlangen an der Paßkontrolle, trotz Klimaanlage komme ich ins Schwitzen, weil nur noch wenig Zeit bis zum Bording bleibt.
Kurz vor knapp komme ich am Gate A29 an und kurz darauf geht es schon los.




Der Flieger ist richtig goldisch.
Nur 28 Passagiere sind an Bord, dass nenne ich Fliegen und nicht Busfahren.
Ein Einzelplatz mit Blick ins Cockpit - cool.


Nach 2 Stunden und 15 Minuten landen wir in Blantyre.
Hier wird es dann direkt lustig.
Vor der Passkontrolle soll jeder Passagier online ein Gesunheitsfragebogen auf dem Handy ausfüllen und absenden.
Wie soll das bitte gehen, ohne Internetverbindung?
Ich sehe viele ratlose Gesichter und es herrscht ein ziemliches Durcheinander.
Ein einzelner Mitarbeiter gibt Hilfestellung beim Auswählen des entsprechenden Servers und verrät das Passwort.
Bei mir klappt das am Anfang alles prima, aber das Formular lässt sich einfach nicht absenden.
Immerwider kommt die Fehlermeldung: Server Error!
Zwischenzeitlich kommen immer mehr hilfsbereite Flughafermitarbeiter zu mir, um Beistand zu leisten.
Im Endeffekt gelinkt es niemandem, mein Formular zu versenden.
Irgendwann sagt dann einer der umstehenden Personen, das alles erledigt wäre.
Haha - witzig, die hatten alle keinen Bock mehr, sich mit dem blöden Formular zu beschäftigen.
Während dem ganzen Heckmeck kommt eine freundliche Frau zu mir, um mich bei meinem Visa Antrag zu unterstützen.
Sie nimmt meinen Pass und füllt für mich den Visa Antrag aus, während ich mit dem Gesundheitsbogen beschäftigt bin.
Den Pass aus der Hand geben - das sollte man tunlichst nicht machen!
Inzwischen ist der Flughafen leer, alle anderen Passagiere sind fort und ich bin übrig geblieben.
Zum Schluss möchte der Zollbeamte am Ausgang noch unbedingt mein Fahrrad röntgen.
Es hilft nichts, ich muss Patrizia auf den Scanner hieven und einmal durchleuchten lassen.
Dann sind endlich aĺle zufrieden und ich darf gehen.
Zum Glück hat mein bestelltes Taxi am Ausgang auf mich gewartet.


Justin heißt mein Chauffeur.
Ein unglaublich netter, lieber und gebildeter Mensch.
Auf der kurzen Fahrt zu meinem Guesthouse erzählt er mir viel über seine Heimat und den Menschen, die hier leben.
Gegen 16 Uhr komme ich endlich im Chinyonga Guesthouse an.
Mein Zimmer ist für malawische Verhältnisse sehr komforttable, mit WLAN, Kühlschrank und Balkon.


Nichtsdestotrotz mache ich mich direkt an die Arbeit und lasse Patrizia frei.
Vier Wochen lang war sie in der Kiste eingesperrt.
Jetzt freut sie sich auf unser gemeinsames Abenteur.




Patrizia und ich haben jetzt einen Beschützer, der kleine Löwe passt auf uns auf.
Wir brauchen nur noch einen passenden Namen.
Bitte um Vorschläge.

Gute Nacht









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